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Der „geheime Spot“ liefert…

Das unsere heimische Leine rund um Hannover mittlerweile ein exzellentes Wallergewässer ist, ist eigentlich kein Geheimnis mehr. An manchen Spots würde ich sogar so weit gehen und beim Ansitzangeln eine „Fanggarantie“ auszusprechen…! So „gut“ (oder „schlecht“,  je wie man es bezeichnen will) hat sich der Wallerbestand in der Leine in den letzten Jahren entwickelt. Grund dafür ist unbestritten der Klimawandel und die Erhöhung der durchschnittlichen Wassertemperatur in unseren Flüssen.

Der Waller ist natürlich aus anglerischer Sicht ein toller Kämpfer und liefert aufregende Drills, besonders am leichten Gerät. Aus Sicht des Naturgleichgewichtes stellt er aber eine enorme Konkurrenz zu den heimischen Raubfischen wie z.B. dem Hecht da. Um so bemerkenswerter ist es, dass man beide Raubfische durchaus an einem und demselben Spot fangen kann – und das mit nur kurzem Zeitabstand. Dies ist mir neulich wieder einmal an meinem „geheimen Spot“ gelungen, der mir beim Spinnangeln mit leichtem Gerät gleich zwei Waller und einen Hecht innerhalb einer halben Stunde gebracht hat. Scheinbar arrangieren sich beide Spezies und eine Co-Existenz nebeneinander scheint zu funktionieren. Wir werden die nächsten Jahre die Lage in unserem Hausgewässer genau beobachten und entscheiden, ob wir ggf. doch regulierend eingreifen müssen „stay tuned“…!

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Björn      

Waller & Zander am gleichen Spot!

Das man durchaus zwei richtig gute, unterschiedliche Fischarten an EINEM Spot fangen kann, durfte ich am Brückentag 30.10.2023 wieder einmal erleben. Es gibt einfach Stellen in einem Gewässer, an dem sich immer wieder gute Fische einstellen. Manchmal sind diese Hotspots sehr unscheinbar und nur schwer vom Ufer aus zu erkennen. Wie wichtig es daher ist, sein Gewässer auch unter Wasser gut zu kennen, macht manchmal den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg aus. Bei uns in der Leine gibt es viele solcher "unscheinbaren Spots". In diesem Fall liegt eine Unterwasserkante mit einem davor gelagerten tiefem Loch an dieser Stelle. Dieser Spot hat mir schon zwei gute Waller, mehrere Hechte und einen schönen Zander gebracht. Der Waller biss morgens um 09.14 Uhr und hatte 113cm und der Zander stiegt um 09.28 Uhr auf den selben Köder, einen 12cm Fox Zander Pro Shad mit 10g Jig, ein. Der Zander hatte 77cm! Ein toller Tag an meinem "geheimen" Lieblingsspot!

tl

Björn

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Am Bach auf Rotgetupfte...

Farbe ist Trumpf!

Die eindeutlich schönsten Fische in unseren heimischen Bächen sind zweifelsohne die rotgetupften Bachforellen. Wir lieben es im Sommer diese farbenfrohen Fische mit der Fliegenrute nachzustellen. Ob mit Nymphe oder Trockenfliege, beide Methoden haben ihren Reiz und erfordern mitunter viel Geduld, präzise Würfe und eine feine Präsentation um diese wunderschönen Fische an den Haken zu bekommen. Und nebenbei kann man an einen kleinen wilden Bach die herrliche Natur genießen...! 

tl

Björn

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Sylter Makrelen! (und wie man sie am einfachsten fängt...)

Sommerurlaub ist Familienzeit...aber natürlich nicht ohne Angel!

Auch dieses Jahr haben wir unseren Sommerurlaub wieder in unserer zweiten Heimat verbracht...der Insel Sylt! Wir sind begeisterte Fischesser und die ganze Familie liebt frischen Nordseefisch. Da liegt es nahe, den Fisch auch gleich selbst zu fangen. Auf Sylt gibt es viele Möglichkeiten zu angeln. Ob im Süsswasser in den Sielzügen oder im Meer vom Strand aus. Vom Strand aus kann man je nach Jahreszeit unterschiedliche Fische fangen. Plattfische wie Schollen, Flundern und Klieschen lassen sich über das gesamte Jahr mit einer Brandungsrute gut beangeln. Im Sommer liegt der Fokus auf Makrelen und Wolfsbarsch. Im Frühjahr sind zu bestimmten Bedingungen sogar Chancen auf Meerforellen und Steinbutt möglich. Die Makrelen fängt man am Besten und einfachsten mit einer Brandungsrute und einem Makrelenpatanoster mit 4-5 Fliegen und entsprechenden Blei am Ende. Aber auch mit Spinnrute und Fliegenrute kann man im Spätsommer schöne große Einzelfische fangen, wenn die Makrelen die Fischbrut bis ans Ufer jagen. 

Im diesem Sommer konnten mein Sohn Luca und ich einige schöne Makrelen fangen die wir abends gleich frisch in die Pfanne zubereitet haben - ein Genuss, nur leicht mehliert und in Butter goldbraun ausgebraten! Lecker!!!

Wenn ihr Makrelen mit der einfachen Patanostermontage fangt, bitte achtet auf Nachhaltigkeit! Es kann schon vorkommen, wenn die Fische in großer Zahl da sind, dass die Montage schnell voll besetzt ist. Daher gilt die Devise: Fangt bitte nur so viele Fische die ihr selbst auch verwerten könnt. Entnehmt nur so viele Fische die ihr Essen könnt - der Umwelt zuliebe und damit unsere Kinder später auch noch Makrelen fangen können! Vielen Dank!

tl

Björn

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