Reiseberichte Deutschland

Vom 03.10. bis 10.10. war ich (Björn) mit der Familie für eine Woche auf Rügen – einfach mal zum Ausspannen, um ein paar Fotos zu machen (bj-schumacher.de) und natürlich um etwas den Boddenhechten mit der Fliegenrute nachzustellen.

Zwischen der Familienzeit fand ich dann Gelegenheit mal die Fliegenrute zu schwingen. Nachdem ich ein paar Spots angefahren hatte konnte ich immerhin bei stürmischen Bedingungen zwei schöne Fische auf schwarzem Streamer fangen. Einen knapp 60er Hecht und einen richtig guten Fisch von 98cm, der auch gleichzeitig meinen PB mit der Fliegenrute bedeutete. Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis die geballte Power der Boddenhechte im Flachwasser zu erleben. Hier ein paar Eindrücke – klick auf das Bild!

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Björn  

Am 22. August waren Leroy und ich (Björn) wieder einmal mit der Fliegenrute unterwegs. Diesmal ging es ins Sauerland, genauer gesagt in die Nähe von Iserlohn an die Ruhrzufluss „Lenne“. Tagesziel war es Barben mit der Fliegenrute zu überlisten. Leroy war vorher schon mal vor Ort und konnte bereits einige Fische fangen. Für mich war diese Angelmethode - gefischt wird mit sehr schweren und großen Nymphen - dagegen erst einmal völliges Neuland. Dementsprechend musste ich erst einmal am ersten Spot angekommen etwas rumprobieren und bei Leroy zuschauen, wie seine Taktik ist. Bereits nach dem dritten Wurf, rief er „Fisch“ und konnte nach kurzem aber intensiven Drill die erste kräftige Barbe (Mitte 60er) landen. Wie sich im Laufe des Tages rausstellte, war dies leider auch die einzige Barbe – obwohl der Start schon nach nur 3 Würfen verheißungsvoll begann. Man fischt in so einem Fluss nur wenige Stellen, wo man die Fische eigentlich auch gut sieht. Allerdings war an diesem Tag der Wasserstand ziemlich hoch, der das spotten der Fische und auch das Stehen im enormen Wasserdruck nicht einfach machte. Und dazu noch die Barben…die die Nymphe nur nehmen, wenn sie exakt am Boden auf sie zutreibt…und dazu muss die Barbe auch gerade fressen. Um es kurz zu machen, wir haben den Tag einige Barben (auch sehr große Fische) gesehen, aber wir konnten sie nicht zum fressen animieren. Leroy hatte 2-3 Anfasser, aber kein Fisch blieb richtig hängen. Zwei schön gezeichnete Bachforellen stiegen bei Leroy und bei mir noch ein, aber leider kein weiterer Zielfisch. Trotz der wenigen Kontakte ist das Fliegenfischen auf Barben eine sehr interessante und anspruchsvolle Angelegenheit. Es wird für uns nicht das letzte Mal gewesen sein, diese Herausforderung eine Barbe mit der Nymphe zu überlisten.

tl Björn

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Hallo Freunde,

Anfang November war ich mit Leroy 3 Tage lang auf Rügen zum Hechtfischen – natürlich mit der Fliege. Die Wetterbedingungen waren recht „herbstlich“, teilweise mit viel Wind und Temperaturen im einstelligen Bereich – also perfektes Hechtwetter. Leider spielte der Wind dabei nicht so richtig mit. Er drehte vor unserer Ankunft auf westliche Richtung und sorgte damit für einen Salzwassereinlauf in die Bodden. Das mögen die Hechte dort leider nicht so richtig und so war es schwer, überhaupt Stellen zu finden wo die Fische in Beisslaune waren. Leroy konnte am ersten Tag einen 73er und 86er Fisch fangen. Bei  mir blieb ein Hecht von 82 cm hängen. Am nächsten Tag wurde Leroy leider krank und ich musste alleine los – er blieb tapfer bei seiner ebenfalls kranken Familie im Hotel. Ich konnte am zweiten Tag, nach langer Suche, abends noch einen 73er und 75er Hecht fangen. Der dritte (halbe) Tag brachte dann keinen Fisch mehr ein…trotzdem war es eine schöne Zeit mit tollen Fischen und der Erfahrung, dass auch im Bodden die Hechte zickig sein können.

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Björn

Hier ein paar Bilder:

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Wir waren dieses Jahr an Himmelfahrt auch unterwegs...allerdings nicht mit dem Bollerwagen, sondern traditionell zum Fiegenfischen an der Oder im Harz.

Wir fahren eigentlich jedes Jahr mindestens einmal dort hin. Letztes Jahr war die Angelei sehr mau (der Kormoran hatte auch diesen Bach nicht verschont), aber dieses Jahr konnten wir, auch Dank von Besatzmaßnahmen des ördlichen Angelvereins, wieder einige Fische fangen. Auch wenn es überwiegend die Kinderstube war, waren neben den Besatzfischen, auch einige wilde Bach- und Regebogenforellen dabei!  Zwei/drei "Mittdreissiger" waren auch dabei...aber die Masse war um die 20! Hübsch waren sie trotzdem allemal - siehe Bildergalerie.

Es war ein toller entspannter Vatertag...wir haben den ganzen Tag keine weiteren Angler oder "Ausflügler" getroffen, was an solch einem Feiertag nicht oft vorkommt.

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Björn

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Am letzten Samstag waren wir mal wieder an unserem Lieblingsbach in Thüringen unterwegs. Mark, Leroy und ich wollten einige schöne Forellen mit der Fliegenrute fangen.

Am Bach angekommen, suchten wir uns zunächst einige Streckenabschnitte aus, die wir bisher noch nie oder nur wenig gefischt hatten. Gleich am ersten Spot konnten wir einige schöne Fische bis ca. 40cm ausmachen…! Aber als wir flussab gingen um uns dann flussauf „im Rücken“ der Forellen anzupirschen, kam uns leider ein Spinnfischer entgegen. Er würde den Spot also zuerst erreichen und daher entschieden wir uns diesen Streckenabschnitt vorerst zu meiden.

Wir entschieden uns dann als nächstes für einen anderen Abschnitt mit mehr oder weniger Erfolg. Einige kleine Forellen packten unsere Nymphen. Gegen Mittag wechselten wir dann an unsere bekannten Spots und fingen einige ordentliche Fische bis 37cm. Leroy „beackerte“ geduldig eine ganze Zeit lang eine große Forelle um die 50cm mit der Nymphe, blieb aber erfolglos. Die Große ließ sich einfach nicht ans Band locken. Zwischendurch kam uns ein einheimischer Jungangler mit seiner Wobblerrute entgegen und gab uns noch einige gute Tipps. Er verfolgte unsere Angellei mit der Fliegenrute und wirkte sehr interessiert….ich glaube da wechselt Einer bald die Angelart. Insbesondere weil Leroy postwendend dort einen schönen Fisch mit Nymphe fing, wo er gerade vorher erfolglos mit Wobbler angelte…! Auf dem Rückweg zum Auto fischte ich die Stelle an der Leroy die Große beangelt hatte noch einmal mit Streamer ab. Und siehe da, die große Forelle kam aus ihrem Unterschlupf, nahm den Streamer, drehte sich sofort und flüchtete sich ins Geäst unter Wasser. Dort verlor ich den Fisch leider…! Es war eine besetzte Regenbogenforelle, die allerdings schon wohl eine ganze Zeit lang im Bach lebte und scheinbar ziemlich clever agiert – manchmal gewinnt halt der Fisch (und das ist auch gut so). Nach einer kleinen Stärkung, wechselten wir dann noch einmal gegen Abend den Streckenabschnit und besuchten auch noch ein Wehr. Wir konnten noch einige toll gezeichnete Fische in der Durchschnittsgröße zwischen 20-30 cm fangen und so ging ein schöner, entspannter Tag an unserer „kleinen Perle“ dem Ende zu!

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Björn

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