Reiseberichte Deutschland

Hallo Freunde,

Anfang November war ich mit Leroy 3 Tage lang auf Rügen zum Hechtfischen – natürlich mit der Fliege. Die Wetterbedingungen waren recht „herbstlich“, teilweise mit viel Wind und Temperaturen im einstelligen Bereich – also perfektes Hechtwetter. Leider spielte der Wind dabei nicht so richtig mit. Er drehte vor unserer Ankunft auf westliche Richtung und sorgte damit für einen Salzwassereinlauf in die Bodden. Das mögen die Hechte dort leider nicht so richtig und so war es schwer, überhaupt Stellen zu finden wo die Fische in Beisslaune waren. Leroy konnte am ersten Tag einen 73er und 86er Fisch fangen. Bei  mir blieb ein Hecht von 82 cm hängen. Am nächsten Tag wurde Leroy leider krank und ich musste alleine los – er blieb tapfer bei seiner ebenfalls kranken Familie im Hotel. Ich konnte am zweiten Tag, nach langer Suche, abends noch einen 73er und 75er Hecht fangen. Der dritte (halbe) Tag brachte dann keinen Fisch mehr ein…trotzdem war es eine schöne Zeit mit tollen Fischen und der Erfahrung, dass auch im Bodden die Hechte zickig sein können.

Tl

Björn

Hier ein paar Bilder:

Ruegen 19 02Ruegen 19 01Ruegen 19 03Ruegen 19 04 

Wir waren dieses Jahr an Himmelfahrt auch unterwegs...allerdings nicht mit dem Bollerwagen, sondern traditionell zum Fiegenfischen an der Oder im Harz.

Wir fahren eigentlich jedes Jahr mindestens einmal dort hin. Letztes Jahr war die Angelei sehr mau (der Kormoran hatte auch diesen Bach nicht verschont), aber dieses Jahr konnten wir, auch Dank von Besatzmaßnahmen des ördlichen Angelvereins, wieder einige Fische fangen. Auch wenn es überwiegend die Kinderstube war, waren neben den Besatzfischen, auch einige wilde Bach- und Regebogenforellen dabei!  Zwei/drei "Mittdreissiger" waren auch dabei...aber die Masse war um die 20! Hübsch waren sie trotzdem allemal - siehe Bildergalerie.

Es war ein toller entspannter Vatertag...wir haben den ganzen Tag keine weiteren Angler oder "Ausflügler" getroffen, was an solch einem Feiertag nicht oft vorkommt.

tl

Björn

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Am letzten Samstag waren wir mal wieder an unserem Lieblingsbach in Thüringen unterwegs. Mark, Leroy und ich wollten einige schöne Forellen mit der Fliegenrute fangen.

Am Bach angekommen, suchten wir uns zunächst einige Streckenabschnitte aus, die wir bisher noch nie oder nur wenig gefischt hatten. Gleich am ersten Spot konnten wir einige schöne Fische bis ca. 40cm ausmachen…! Aber als wir flussab gingen um uns dann flussauf „im Rücken“ der Forellen anzupirschen, kam uns leider ein Spinnfischer entgegen. Er würde den Spot also zuerst erreichen und daher entschieden wir uns diesen Streckenabschnitt vorerst zu meiden.

Wir entschieden uns dann als nächstes für einen anderen Abschnitt mit mehr oder weniger Erfolg. Einige kleine Forellen packten unsere Nymphen. Gegen Mittag wechselten wir dann an unsere bekannten Spots und fingen einige ordentliche Fische bis 37cm. Leroy „beackerte“ geduldig eine ganze Zeit lang eine große Forelle um die 50cm mit der Nymphe, blieb aber erfolglos. Die Große ließ sich einfach nicht ans Band locken. Zwischendurch kam uns ein einheimischer Jungangler mit seiner Wobblerrute entgegen und gab uns noch einige gute Tipps. Er verfolgte unsere Angellei mit der Fliegenrute und wirkte sehr interessiert….ich glaube da wechselt Einer bald die Angelart. Insbesondere weil Leroy postwendend dort einen schönen Fisch mit Nymphe fing, wo er gerade vorher erfolglos mit Wobbler angelte…! Auf dem Rückweg zum Auto fischte ich die Stelle an der Leroy die Große beangelt hatte noch einmal mit Streamer ab. Und siehe da, die große Forelle kam aus ihrem Unterschlupf, nahm den Streamer, drehte sich sofort und flüchtete sich ins Geäst unter Wasser. Dort verlor ich den Fisch leider…! Es war eine besetzte Regenbogenforelle, die allerdings schon wohl eine ganze Zeit lang im Bach lebte und scheinbar ziemlich clever agiert – manchmal gewinnt halt der Fisch (und das ist auch gut so). Nach einer kleinen Stärkung, wechselten wir dann noch einmal gegen Abend den Streckenabschnit und besuchten auch noch ein Wehr. Wir konnten noch einige toll gezeichnete Fische in der Durchschnittsgröße zwischen 20-30 cm fangen und so ging ein schöner, entspannter Tag an unserer „kleinen Perle“ dem Ende zu!

tl

Björn

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Am Himmelfahrtstag stand unsere traditionelle "Vatertagstour" an die Küste auf dem Programm. Mark, Yannik und ich machten uns auf an die Küstenabschnitte rund um Heiligenhafen um vielleicht noch die eine oder andere Meerforelle, neben den zur jetztigen Jahreszeit immer heufiger auftretenden Hornhechten, "rauszukitzeln". Am Vormittag befischen wir die Ostseite der Ecke, nördlich von Großenbrode. Da hier der Wind auflandig kam und damit Futter im Spülsaum aufgewühlt wird, ist diese Situation immer eine günstige Bedingung zum Fang von Meerforellen. Leider war das Wasser doch recht stark angetrübt, so dass wir dort ohne Kontakt blieben. Noch am Vormittag wechselten wir die Seite (Strandabschnitt: Kembs/Germersdorf/Johannistal). Hier war das Wasser deutlich klarer und ruhiger. Bis zum Mittag konnten wir einige Anfasser von, vermutlich Hornhechten, vermerken...dadrunter drei eindeutige Kontakte von Meerforellen. Leider blieben die Fische nicht richtig hängen und verabschiedeten sich bereits kurz nach dem Biss wieder. Gegen Mittag wurden die Hornhechte häufiger und wird konnten einige Fische landen. Das überraschend warme Wetter (trotz angekündigtem Regen) machte die Angellei auf Meerforelle nicht gerade einfach, aber wir hatten viel Spass mit den Hornhechten, dass war am Wichtigsten. Gerne hätten wir gegen Abend noch einen "sicheren Hotspot" auf Meerforellen befischt, aber leider zog sehr schnell ein Unwetter mit Sturm und Gewitter auf...so dass wir gegen 17 Uhr bereits abbrechen mussten. Es war trotzdem ein toller, entspannter Tag!

tl

Björn    


 

Am 03.05.2018 habe ich bei uns die Hechtsaison gestartet. Und...was soll ich sagen? Beim allerersten Wurf hat es bereits gelkappt. Ein strammer, knapp 70 cm langer Flusshecht, nahm den Hechtstreamer im Barschdesign...so kann die Saison losgehen!!!

(PS: Das Hechte fast 700 spitze Zähne haben, sieht man unten...der Nachteil einer schonenden HandLandung...)

tl

Björn