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In der tendenziell eher angelfreien Winterzeit erfreuen sich in vielen Internetforen die s.g. "Fly-Swaps" immer großer Beliebtleit.

Wie funktioniert ein "Fly-Swap"?

In einem "Fly-Swap" bindet eine Gruppe von freiwilligen Usern (meist etwa 10 Leute) jeweils 10 gleiche Fliegen zu einem bestimmten Thema (z. B. Bachfliegen). Diese Fliegen werden dann an den "Swapmaster" (den Organisator) per Postweg geschickt. Dieser sortiert dann 10 Dosen mit den je einer der unterschiedlich eingesannten Fliegen zusammen und verschickt sie an die jeweiligen Teilnehmer. So bekommt jeder User eine Dose mit 10 unterschiedlichen Fliegen zurück. Der "Swapmaster" bekommt für seine Mühe dann noch von jedem Teilnehmer eine oder zwei "Bonusfliegen" dazu. Eine tolle Sache die jede Menge interessante Fliegen und Bindeweisen zeigt und großen Spass macht.

Hier mal als Beispiel mein "Swap-Beitrag" im "Leidenschaft Meerforelle Forum" aus dem Februar 2021. Den Link zum Beitrag findet ihr hier unter dem Link: "8 perfekte Fliegen für den Bach" und hier findet ihr zu der Mayfly-Nymphe auch eine Bindeanleitung!

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Björn

Eine klassische Meerforellenfliege als Variante zur Originalfliege von Barry Ord Clarke - Eine Bindeanleitung als pdf-Datei findet ihr, wenn ihr auf das Bild klickt! 

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Ein beliebtes Gundel-Muster für die Meerforellenfischerei in der Oststee!

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Am 21.Okt. 2020 ging es für Mark, Yannik und Björn noch einmal für einen Kurztripp zum herbstlichen Meerforellenfischen auf die Insel Møn. Bis ein paar Stunden vorher hatten wir intensiv hin und her überlegt ob wir den Tripp nicht kurzfristig doch noch absagen, weil ja mit ziemlicher Sicherheit abzusehen war, dass auch Dänemark auf Grund der steigenden Corona-Infektionen in Deutschland die Grenzen wieder schließen muss. Letztendlich sind wir aber doch losgefahren, auch weil wir in einer kleinen Kommune nördlich von Hannover leben, wo die Inzidenzzahl zu dem Zeitpunkt sehr niedrig war und sich das ebenfalls auf Møn so stellte. Wir haben aber sicherheitshalber von hier alles Nötigste mitgenommen um dort so kontaktlos wie möglich unseren bereits lange vorgebuchten Kurzurlaub antreten zu können.

Die Einreise über die Fähre Puttgarden – Rødby war unproblematisch (die Dänen machten eher einen entspannten Eindruck), so dass wir am Mittwoch bereits die ersten Nachmittagsstunden fischen konnten. Ein kleiner Grönländer stieg mir gleich zum Auftakt auf eine tief geführte Pattegrisen ein. Mehr ging nicht, auch weil der Wind immer stärker wurde. Es war abzusehen, dass wir die gesamte Zeit wohl nur an der Nord-Ost Küste fischen können, denn Windstärken von 5-6 bft (in Spitzen bis 9) aus süd-westlichen Richtungen ließen hohe Wellen, viel loses Seegras und extrem trübes Wasser an die südlichen Küstenabschnitte branden. Da wir fast ausschließlich mit der Fliegenrute fischten, konzentrierten wir uns daher voll auf die geschützten Steilküstenabschnitte, wie Liselund, Pomlerende, Alebaek usw.! Insgesamt waren die nächsten 4 „Fischtage“ ganz gut, wir hatten viel Spaß mit der Fliegenrute. Die Grönländer zwischen 40-50 cm waren an allen Hotspots zu finden und machten so die Angellei kurzweilig. Wir ließen natürlich alle wieder schwimmen. Unsere Versuche an den „Grönies“ vorbeizuangeln, waren aber nur bedingt erfolgreich. Trotzdem hatten wir zwischendurch ein paar richtig gute Kontakte. Mir ging dabei ein richtig schöner Fisch im Sprung leider verloren. Mark machte es besser und knackte am Freitagabend in der Dämmerung noch seinen PB auf Fliege mit 62cm. Ein paar Einheimische (und auch 3 Deutsche) haben wir getroffen, die aber fast alle mit Spinnrute unterwegs waren. Man musste dabei feststellen, dass die Fliegenrute wohl deutlich erfolgreicher war als die Spinnrute. Alle Spinnangler die wir zwischendurch gesehen haben, hatten kaum Kontakte auf ihre Küstenblinker. Was uns besonders freute war, dass Yannik nun auch seine ersten Meerforellen mit der Fliegenrute fangen konnte – alleine deswegen haben sich die paar Tage schon gelohnt. Schade war allerdings, dass wir die komplette Südküste auf Grund des Windes nicht fischen konnten. Trotzdem war es ein entspannter Kurzurlaub mit jedem Tag Fisch am Band – was will man mehr?

In den 5 Tagen waren zwei Fliegenmuster richtig erfolgreich: Bei angetrübtem Wasser die Pattegriesen (geht aber auf Møn eigentlich immer) und die DANEVIRKE bei klarem Wasser. Ich muss dazu sagen…ich war eigentlich immer etwas skeptisch gegenüber der Danevirke. Sie sieht für mich trocken etwas  „komisch aus“, hat aber wirklich ein tolles Spiel und eine sehr natürliche Silhouette wenn sie nass ist (sieht dann von hinten aus wie eine Garnele und seitlich aus wie eine Grundel!). Auf Møn ging die Danevirke in den paar Tagen richtig gut, wenn das Wasser sehr sichtig war!!! Sie hat mir einige Fische gebracht und sich jetzt dadurch einen festen Platz in meiner Box gesichert! Hier aber noch ein paar Bilder:

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Björn