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Am 22. August waren Leroy und ich (Björn) wieder einmal mit der Fliegenrute unterwegs. Diesmal ging es ins Sauerland, genauer gesagt in die Nähe von Iserlohn an die Ruhrzufluss „Lenne“. Tagesziel war es Barben mit der Fliegenrute zu überlisten. Leroy war vorher schon mal vor Ort und konnte bereits einige Fische fangen. Für mich war diese Angelmethode - gefischt wird mit sehr schweren und großen Nymphen - dagegen erst einmal völliges Neuland. Dementsprechend musste ich erst einmal am ersten Spot angekommen etwas rumprobieren und bei Leroy zuschauen, wie seine Taktik ist. Bereits nach dem dritten Wurf, rief er „Fisch“ und konnte nach kurzem aber intensiven Drill die erste kräftige Barbe (Mitte 60er) landen. Wie sich im Laufe des Tages rausstellte, war dies leider auch die einzige Barbe – obwohl der Start schon nach nur 3 Würfen verheißungsvoll begann. Man fischt in so einem Fluss nur wenige Stellen, wo man die Fische eigentlich auch gut sieht. Allerdings war an diesem Tag der Wasserstand ziemlich hoch, der das spotten der Fische und auch das Stehen im enormen Wasserdruck nicht einfach machte. Und dazu noch die Barben…die die Nymphe nur nehmen, wenn sie exakt am Boden auf sie zutreibt…und dazu muss die Barbe auch gerade fressen. Um es kurz zu machen, wir haben den Tag einige Barben (auch sehr große Fische) gesehen, aber wir konnten sie nicht zum fressen animieren. Leroy hatte 2-3 Anfasser, aber kein Fisch blieb richtig hängen. Zwei schön gezeichnete Bachforellen stiegen bei Leroy und bei mir noch ein, aber leider kein weiterer Zielfisch. Trotz der wenigen Kontakte ist das Fliegenfischen auf Barben eine sehr interessante und anspruchsvolle Angelegenheit. Es wird für uns nicht das letzte Mal gewesen sein, diese Herausforderung eine Barbe mit der Nymphe zu überlisten.

tl Björn

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Hallo Freunde,

Anfang November war ich mit Leroy 3 Tage lang auf Rügen zum Hechtfischen – natürlich mit der Fliege. Die Wetterbedingungen waren recht „herbstlich“, teilweise mit viel Wind und Temperaturen im einstelligen Bereich – also perfektes Hechtwetter. Leider spielte der Wind dabei nicht so richtig mit. Er drehte vor unserer Ankunft auf westliche Richtung und sorgte damit für einen Salzwassereinlauf in die Bodden. Das mögen die Hechte dort leider nicht so richtig und so war es schwer, überhaupt Stellen zu finden wo die Fische in Beisslaune waren. Leroy konnte am ersten Tag einen 73er und 86er Fisch fangen. Bei  mir blieb ein Hecht von 82 cm hängen. Am nächsten Tag wurde Leroy leider krank und ich musste alleine los – er blieb tapfer bei seiner ebenfalls kranken Familie im Hotel. Ich konnte am zweiten Tag, nach langer Suche, abends noch einen 73er und 75er Hecht fangen. Der dritte (halbe) Tag brachte dann keinen Fisch mehr ein…trotzdem war es eine schöne Zeit mit tollen Fischen und der Erfahrung, dass auch im Bodden die Hechte zickig sein können.

Tl

Björn

Hier ein paar Bilder:

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Hallo Freunde,

Montag 26.08. ging es für mich von Kopenhagen nach Maniitsoq, eine kleine Ortschaft im Südwesten Grönlands. Von da aus ging es mit dem Boot in unser kleines aber feines Camp am Fluss Qorqot. Mit dabei unser dänischer Campmnager Ole, der und super verköstigt hat.

Wir hatten die letze Woche der Saison. Der Fluss war voller Chars (Arktischer Saibling) mit tollen Farben. Von alleine springen einem diese Fische aber keinesfalls an den Haken. Im Laufe der Woche liefen Streamer immer schlechter und kleine Nymphen waren der Renner.
Wir hatten 6 Tage blauen Himmel und nachts Polarlichter (ich habe mir doch in der Tat einem Sonnenbrand in Grönland eingefangen).
Lediglich am letzen Tag begann der Regen und Wind.

Neben der Fischerei im Fluss konnte man auch mit einem kleinen Boot im Fjord Fischen. Steinbeißer liefen besser als Dorsch. An einem Vormittag konnte man durchaus 8-10 Stück zu zweit fangen. Ich habe es bei dem einem belassen. Dorsche haben wir bis 60cm gefangen.
Der größte Steinbeißer hatte ca. 110cm und 13-14kg.

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Es war ein traumhafter Tripp!

In der Fotogalerie findet ihr noch einige Bilder mehr:

tl

Leroy

Wir waren dieses Jahr an Himmelfahrt auch unterwegs...allerdings nicht mit dem Bollerwagen, sondern traditionell zum Fiegenfischen an der Oder im Harz.

Wir fahren eigentlich jedes Jahr mindestens einmal dort hin. Letztes Jahr war die Angelei sehr mau (der Kormoran hatte auch diesen Bach nicht verschont), aber dieses Jahr konnten wir, auch Dank von Besatzmaßnahmen des ördlichen Angelvereins, wieder einige Fische fangen. Auch wenn es überwiegend die Kinderstube war, waren neben den Besatzfischen, auch einige wilde Bach- und Regebogenforellen dabei!  Zwei/drei "Mittdreissiger" waren auch dabei...aber die Masse war um die 20! Hübsch waren sie trotzdem allemal - siehe Bildergalerie.

Es war ein toller entspannter Vatertag...wir haben den ganzen Tag keine weiteren Angler oder "Ausflügler" getroffen, was an solch einem Feiertag nicht oft vorkommt.

tl

Björn

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